Fachpraktiker*innen für Service in sozialen Einrichtungen unterstützen bei hauswirtschaftlichen und betreuenden Aufgaben in sozialen Einrichtungen, bereiten Mahlzeiten vor, reinigen und pflegen Räume, übernehmen einfache Servicearbeiten und helfen bei der Versorgung von Bewohner*innen oder Gästen – von der Speisenzubereitung über die Reinigung bis zur Unterstützung im Alltag, damit sich die betreuten Menschen wohlfühlen und gut versorgt sind.
Was sind deine Aufgaben?
Unterstützung bei der Betreuung und Versorgung von Menschen in sozialen Einrichtungen
Mithilfe bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Kochen, Reinigen und Wäschepflege
Unterstützung beim Anrichten und Ausgeben von Speisen und Getränken
Begleitung von Bewohnerinnen oder Klientinnen bei alltäglichen Aktivitäten
Mithilfe bei Freizeit-, Beschäftigungs- und Gemeinschaftsangeboten
Vorbereiten und Aufräumen von Räumen für Veranstaltungen und Angebote
Unterstützung bei einfachen Verwaltungs- und Organisationsaufgaben
Einhalten von Hygiene-, Sicherheits- und Arbeitsschutzvorschriften
Freundlicher Umgang mit Bewohner*innen, Angehörigen und Mitarbeitenden
Beobachten von Veränderungen und Weitergeben wichtiger Informationen an Fachkräfte
Wo wird ausgebildet?
Die Ausbildung zur/zum Fachpraktiker*in für Service in sozialen Einrichtungen ist eine praxisorientierte Berufsausbildung für Menschen mit Behinderungen nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG).
Was musst du mitbringen?
Strukturiertes Arbeiten
Selbstständiges Arbeiten
Serviceorientierung
Zuverlässigkeit
Freundliches Auftreten
Kundenkontakt macht dir Spaß
Organisationstalent
Soziales Verständnis
Kontaktbereitschaft
Wie erfolgt die Ausbildung?
Die Ausbildung zur/zum Fachpraktiker*in für Service in sozialen Einrichtungen findet je nach Ausbildungsangebot beispielsweise in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie in geeigneten Ausbildungsbetrieben statt.
In der praktischen Ausbildung lernen Auszubildende, unterstützende Tätigkeiten in sozialen Einrichtungen zu übernehmen. Dazu gehören beispielsweise die Zubereitung und Ausgabe einfacher Speisen und Getränke, Reinigungs- und Hygienearbeiten, Wäschepflege sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Auch die Vorbereitung von Räumen, einfache Serviceaufgaben und der freundliche Umgang mit Bewohner*innen, Patient*innen oder Gästen können Bestandteil der Ausbildung sein.
Im theoretischen Unterricht werden unter anderem Grundlagen in den Bereichen Hauswirtschaft, Ernährung, Hygiene, Service, Arbeitsorganisation sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz vermittelt. Auch Kommunikation, Teamarbeit und der angemessene Umgang mit Menschen spielen eine wichtige Rolle.
Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln Auszubildende Schritt für Schritt die Kompetenz, hauswirtschaftliche und serviceorientierte Aufgaben in sozialen Einrichtungen zuverlässig und fachgerecht auszuführen.